Zusatzversicherungsprämie

Alter

Im Gegensatz zur Grundversicherung ist das Alter der versicherten Person bei den Zusatzversicherungen sehr wohl ein prämienrelevantes Kriterium. Je älter man ist, desto höher fällt die Prämie aus. Die meisten Gesellschaften passen die Prämie der Zusatzversicherungen in 5 Jahresschritten an.

Beispiel:

Ein 54 jähriger Mann bezahlt für seine Spitalversicherung halbprivat aktuell CHF 150.00 pro Monat. Ab dem kommenden Jahr, in welchem der Versicherte nun 55 Jahre alt wird, steigt die Prämie auf 160.00 pro Monat.

Bei den meisten Gesellschaften gibt es eine maximale Altersstufe. Dies bedeutet, dass man ab dem 80. Altersjahr in keine höhere Stufe mehr übergeht. Die Prämie bleibt bis auf die jährlichen Prämienanpassungen unverändert.

Wohnort

Der Wohnort kann, muss aber nicht, prämienrelevant sein. Wenn eine Versicherungsgesellschaft sieht, dass in einigen Kantonen die Kosten, welche durch eine Spitalzusatzversicherung getragen werden viel höher sind als in einem anderen Kanton, kann Sie in diesen Kantonen eine höhere Prämie verlangen.

Geschlecht

Praktisch alle Versicherungsgesellschaften unterscheiden im Zusatzversicherungsbereich zwischen Mann und Frau. Statistisch gesehen, verursachen die Frauen die höheren Kosten, das mag unter anderem am Schwangerschaftsrisiko liegen, daher bezahlen Frauen praktisch immer eine höhere Prämie.

Kostenbeteiligung / Selbstbehalte

Je nach Versicherungsgesellschaft können auch bei Zusatzversicherungen, Kostenbeteiligungen oder Selbstbehalte vereinbart werden. Üblich ist dies bei den Spitalzusatzversicherungen. Wer bereit ist sich bis zu einem gewissen Betrag an möglicherweise anfallenden Kosten zu beteiligen, profitiert von einem Rabatt.