Vorsorge

Zur Vorsorge zählen Massnahmen welche sich oder die eigene Familie im Falle von Tod, Invalidität oder dem erreichen des Pensionsalters finanziell absichern. In der Schweiz kennen wir das 3 Säulen Prinzip:

  1. Säule (staatliche Vorsorge)
  2. Säule (berufliche Vorsorge)
  3. Säule (private Vorsorge)

Risiken

Im Bereich der Vorsorge sieht man sich wie erwähnt mit drei verschiedenen Risiken konfrontiert.

  • Alter
    Mit dem erreichen des AHV Alters (Frauen 64 Jahre, Männer 65 Jahre) legen die meisten Personen Ihre Arbeitstätigkeit nieder und erhalten zukünftig eine AHV Rente. Die AHV Rente bemisst sich am durchschnittlichen Einkommen. Je höherer dieses Einkommen, desto höher die monatliche AHV Rente. Aktuell beträgt die monatliche AHV Rente 1175.- Franken und maximal 2350.- Franken (Stand 2016) für Einzelpersonen.Dazu kommt eine allfällige Rente aus der 2. Säule (beruflichen Vorsorge) und falls vorhanden der 3. Säule (private Vorsorge).
  • Tod
    Die Leistungen im Todesfall auch Hinterbliebenenleistungen genannt, sind ebenfalls Teil der Vorsorge. So sieht die 1. Säule (staatliche Vorsorge) sowie die berufliche Vorsorge Wittwen-, Wittwer- und Waisenrenten vor.Aus der 1. Säule (staatliche Vorsorge) beträgt die Wittwen- oder Wittwerrente im Todesfall des Ehegatten 80% der Altersrente. Aus der 2. Säule (berufliche Vorsorge) ca. zwischen 20-40% je nach Vorsorgeplan. Die Waisenrente beträgt 40% der Altersrente des verstorbenen Elternteiles.Achtung, unverheiratete Paare haben keinen Anspruch auf Wittwen- oder Wittwerrenten.
  • Invalidität
    Auch im Falle einer Invalidität sehen die 1. Säule (staatliche Vorsorge) und die 2. Säule (berufliche Vorsorge) Leistungen vor. Diese sind ebenfalls abhängig vom bisherigen Erwerbseinkommen und dem Invaliditätsgrad.

Deckungen

Folgende Deckungen können freiwillig und sofern nötig im Rahmen der 3. Säule (private Vorsorge) abgeschlossen werden: