Ensurance
Testen Sie esurance kostenlos

Behalten Sie den Überblick, reduzieren Sie Ihren Aufwand und sparen Sie durchschnittlich 19.2% Ihrer Versicherungsprämien!

Allgemeines

Wir sind täglich Gefahren ausgesetzt, ob wir uns nun generell vorsichtig verhalten oder ob wir Extremsportarten betreiben. Unfälle, Krankheiten oder Schäden können uns durch eigenes Verschulden treffen oder werden durch Ereignisse verursacht, welche wir nicht beeinflussen können. In der Umgangssprache verwenden wir heutzutage für eine Gefahr oder für ein Wagnis das Wort Risiko. Der Begriff wird sehr oft verwendet und ist breit gefasst.

Riskmanagement

Gemäss einem Risikospezialisten entsteht ein Risiko bereits dann, sobald jemand mit einer Zielumsetzung beginnt. Das heisst, jemand hat eine Idee, setzt sich ein Ziel und beginnt mit der Umsetzung, um das gesetzte Ziel zu erreichen. Vom Start der Umsetzung bis zum Erreichen des Ziels gibt es Gefahren. Diese Gefahren können das Erreichen des Ziels verhindern. Die Möglichkeit, dass Störungen von Gefahren die Zielerreichung beeinträchtigen können, wird hier als Risiko bezeichnet.

Risiko in der Versicherungssprache

Gerade im Versicherungskontext spricht man von verschiedenen Risiken oder Risikokategorien. Folgend wurden einige Risiken aufgezählt:

  • Versichertes Ereignis (z.B. Diebstahl)
  • Versicherte Person
  • Versichertes Objekt
  • Maximales Risiko (höchstmöglicher finanzieller Schaden)
  • Objektives Risiko
    B. Naturgewalt; nicht vom Menschen beeinflusst oder verursacht
  • Subjektives Risiko
    B. Sorgfalt beim Autofahren; vom Menschen beeinflusst oder verursacht
  • Konstantes Risiko
    B. Erdbeben; Risiko bleibt während der Vertragsdauer gleich
  • Veränderliches Risiko
    B. Person; Risiko verändert sich während der Vertragsdauer (je älter eine Person ist, umso anfälliger ist sie auf Krankheiten)

Bedeutungen Riskmanagement

  • Die umfassende Bedeutung beschreibt Riskmanagement als Prozess, welcher in fünf Schritten verläuft.
  • In der engeren Bedeutung geht es im Riskmanagement um den Entscheid von Sicherungsmassnahmen. Die Sicherungsmassnahmen werden in vier Stufen unterteilt.

Die fünf Schritte des Riskmanagements

  1. Ziele hinterfragen
  2. Gefahren erkennen
  3. Gefahren bewerten
  4. Über Sicherungsmassnahmen entscheiden
  5. Überwachen

1. Ziele hinterfragen

Zuerst muss definiert werden, was überhaupt erreicht werden soll. Ziele müssen so exakt wie möglich bestimmt sein, um Gefahren besser zu erkennen.

2. Gefahren erkennen

Welche Gefahren könnten die Erreichung des Ziels verhindern?

Um möglichst alle Gefahren zu erkennen, ist es wichtig, sich genügend Zeit zu nehmen oder sogar einen Experten miteinzubeziehen. Denn es gibt Gefahren in verschiedenen Erscheinungsformen. So zum Beispiel:

  • Offenkundige Gefahren
  • Versteckte Gefahren
  • Verdrängte Gefahren
  • Unbekannte Gefahren

Offenkundige Gefahren werden oft schnell erkannt. Jedoch sind die letzten drei Erscheinungsformen sehr oft die bedrohlichsten Gefahren.

3. Gefahren bewerten

Um alle erkannten Gefahren bewerten zu können, müssen zwei Fragen beantwortet werden.

  • Wie gross ist die Tragweite der Gefahren?
  • Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Gefahren eintreten?

Die zweite Frage kann mithilfe von statistischen Methoden beantwortet werden. Die Tragweite der Gefahren ist jedoch sehr individuell und hängt auch von der aktuellen Situation einer Person ab. Je nach Alter, finanzieller Situation, Beruf und Gesundheitszustand könnte dieselbe Gefahr unterschiedlich eingestuft werden, da die Folgen je nach persönlicher Beurteilung und Situation schlechter oder besser weggesteckt werden können. Um die Tragweite zu bewerten, kann die folgende vierteilige Bewertungsskala verwendet werden.

  • Kleinrisiko
    Die Zielerreichung wird nicht durch die Folgen beeinträchtigt.
  • Mittleres Risiko
    Mit zusätzlicher Anstrengung werden die Folgen bewältigt und das Ziel kann immer noch erreicht werden.
  • Grossrisiko
    Die Zielerreichung ist ernsthaft gefährdet.
  • Katastrophenrisiko
    Das Ziel wird nicht mehr erreicht. Die Folgen sind existenzbedrohend.

4. Sicherungsmassnahmen – Die vier Stufen des Riskmanagements

Wie gehen wir mit den Gefahren um? Dafür entscheiden wir über folgende vier Stufen von Sicherungsmassnahmen.

  • 1. Stufe: Risiko vermeiden
    Vollständig oder teilweise auf das gesetzte Ziel verzichten.
  • 2. Stufe: Risiko vermindern und begrenzen
    Gefahrenverhütung und Schadensbegrenzung (z.B. beim Autofahren den Sicherheitsgurt tragen oder Schleuderkurse besuchen)
  • 3. Stufe: Risiko abwälzen
    Mit dem Abschluss einer Versicherung, können die finanziellen Folgen abgesichert werden.
  • 4. Stufe: Risiko selbst tragen

5. Überwachen

Unsere persönliche Situation kann sich laufend verändern. Wir haben andere Ziele oder wir bewerten gewisse Gefahren anders. Aus diesem Grund ist Riskmanagement ein dauernder Prozess.

Brauchen Sie Unterstützung beim Riskmanagement?

Laden Sie sich Ihren Branchenguide herunter oder lassen Sie sich live von einem unserer Experten unverbindlich beraten.

 

Expert

Haben Sie eine Frage?

Nutzen Sie die Gelegenheit!
Buchen Sie unkompliziert und unverbindlich eine Online-Beratung mit einem Experten

Demo buchen
comp1
sfs
siba
comp3