Katzenversicherung

Das Wichtigste in Kürze

Die Katzenversicherung ist wie eine Krankenversicherung für Menschen. Sie kommt für Tierarztkosten auf, die durch Krankheit oder einen Unfall entstehen. Teilweise werden auch Impfkosten vom Versicherer übernommen.

Detaillierte Informationen

Die Behandlungskosten für Katzen können durch eine Krankheit oder einen Unfall schnell teuer werden, oftmals übersteigen sie sogar den Anschaffungswert, gerade darum kann eine Versicherung für Haustiere sinnvoll sein. Die Angebote sind vielfältig und beinhalten die gleichen Leistungen wie dies beispielsweise bei einer Hundeversicherung oder einer anderen Haustierversicherung ebenfalls der Fall ist. Im folgenden Beitrag gehen wir detailliert auf die Vertragsbestandteile einer Katzenversicherung ein.

Gesetz – Was ist die gesetzliche Grundlage?

Die Grundlage dieser Zusatzversicherung ist im Versicherungsvertragsgesetz geregelt. Zusätzlich kommen die allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) und möglicherweise noch die Zusatzbedingungen (ZB) der jeweiligen Versicherungsgesellschaft zur Anwendung.

Wer gehört zum versicherten Personenkreis?

Versichert werden ein oder mehrere Tiere über eine Police. Grundsätzlich sind die Tiere mit Namen, Geburtsdatum und Chipnummer bei der Versicherung erfasst.

Wo ist der Geltungsbereich der Katzenversicherung?

Die Deckung bezieht sich grundsätzlich auf die Schweiz und Europa, in Notfällen auch weltweit. In diesem Fall sollte jedoch vorgängig mit der jeweiligen Versicherung Kontakt aufgenommen werden. Die Deckung im Ausland kann beispielsweise betraglich oder zeitlich begrenzt oder sogar ganz ausgeschlossen sein.

Welche Leistungen sind versichert?

Versichert sind Behandlungskosten, welche bei einer Krankheit oder eines Unfalles anfallen. Die üblichsten versicherten Leistungen sind:

  • Tierärztliche Honorare für Konsultationen und Behandlungen inkl. Labor- und Analysekosten
  • Tierärztliche chirurgische Eingriffe
  • Aufenthaltskosten in einer Tierklinik sofern dies notwendig ist
  • Kostenbeteiligung an Impfkosten

Ausschlüsse – Was wird von der Deckung ausgeschlossen?

Je nach Gesellschaft können die Ausschlüsse unterschiedlich sein. Mit unter anderem folgenden Ausschlüssen ist jedoch bei allen Gesellschaften zu rechnen:

  • Angeborene Krankheiten
  • Untersuchungen welche weder unfall- noch krankheitsbedingt sind
  • chirurgische Eingriffe zu Schönheitszwecken
  • Diätfutter und Zusatzfuttermittel
  • Behandlungen bei Verhaltensstörungen (z.B. Aggressivität)
  • Haftpflichtansprüche
  • Implantation des Mikrochip

Mögliche versicherte Schadenbeispiele

  • Die ärztliche Behandlung einer Verletzung, welche im Kampf mit einer anderen Katze zugezogen wurde.
  • Eine Verletzung an den Pfoten, welche durch eine unsanfte Landung verursacht wurde.
  • Ein chirurgischer Eingriff für die Entfernung eines Tumores.

3 Tipps zur Versicherung für Katzen

  • Lesen Sie bei den allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) die Aufzählungen der „Ausschlüsse“ oder „Nicht versicherte Leistungen“ durch und entscheiden ob die Deckung trotzdem noch Sinn macht.
  • Einige Versicherungen bieten neben einer unbegrenzten Deckung auch Deckungen bis zu einem definierten Maximalbetrag an. Überlegen Sie sich, ob es die Einsparung tatsächlich Wert ist, den Schutz zu limitieren.
  • Lassen Sie sich die Deckung mit verschiedenen Selbstbehalten offerieren und wählen Sie die sinnvollste Variante aus.