Hausarztmodell

Definition Hausarztmodell

Ein Hausarztmodell ist ein rabattiertes alternatives Grundversicherungsmodell. Neben der obligatorischen Grundversicherung mit der freien Arztwahl bieten die meisten Versicherungen ein solches Hausarztmodell an.

Die Regelungen im Hausarztmodell können je nach Gesellschaft etwas variieren. Bei den meisten Versicherungen sind die Einschränkungen jedoch gleich.

Einschränkungen im Hausarztmodell

  • Die Erstkonsultation muss beim angegebenen Hausarzt stattfinden.
  • Sofern verfügbar, muss ein Generika dem Originalmedikament vorgezogen werden, ansonsten ist mit einem höheren Selbstbehalt zu rechnen.

Einige Versicherungen haben mehrere Hausarztmodelle mit unterschiedlichen Prämien. Dies liegt daran, dass mit den verschiedenen Ärztenetzwerken unterschiedliche Tarife ausgehandelt wurden. Daher kann im einen Hausarztmodell 8% Rabatt gewährt werden und in einem anderen 15%. Falls Sie offen, sind ihren Hausarzt zu wechseln, können Sie die Gesellschaft telefonisch kontaktieren oder in den Ärztelisten der Versicherungen selber nach Alternativen suchen:

Ärzteliste der Versicherungen

Ausnahmen im Hausarztmodell

Nicht in allen Fällen muss zuerst der Hausarzt konsultiert werden. Die Ausnahmen bei praktisch allen Gesellschaften sind:

  • Im Notfall
  • Augenarzt
  • Frauenarzt

Wer zu einem Hautarzt möchte, muss vom Hausarzt überwiesen werden. Bei der Überweisung ist der Versicherte jedoch nicht eingeschränkt. Er hat ein Mitspracherecht, wenn es um die Überweisung zu einem Spezialisten geht.

Tipps zum Hausarztmodell

  • Falls Sie bereits jetzt immer zuerst Ihren Hausarzt konsultieren und sich von ihm dann falls nötig überweisen lassen, spricht nichts gegen den Wechsel in ein Hausarztmodell.
  • Falls Sie regelmässig einen Spezialisten aufsuchen, müssen Sie sich bewusst sein, dass jedes Mal eine Überweisung gemacht werden muss.